Jugendtag - GB.Youth x OpenDoors
Sep
Jens Spahn, Fraktionschef der CDU, ist durch die Dienstleistung einer Frau ein Leihvater geworden, zusammen mit seinem Gatten Paul Zubeil. Diese Nachricht eilte am 15.7.2026 durch einige Medien. Der Begriff „Leihvater“ ist ungewöhnlich, aber konsequent: Denn wem „gehört“ denn ein Kind? Traditionellerweise den biologischen Eltern, wozu eine Frau gehört, die ihre Eizelle spendet und eine (vielleicht dieselbe) Frau, die es neun Monate im Leib trägt. Alle anderen Adoptierenden bekommen es dann… geliehen.
(1) Diese Fragen entspringen hauptsächlich zweier Quellen, die mich als Pastor sehr bewegen: Dem Buch „Ich kauf mir ein Kind“ von Birgit Kelle (2024) und dem „Kongress gegen Leihmutterschaft“ (2026) in Berlin. HIER ist eine Seite von 250 düsteren Seiten dieses Buches zu finden, die einen winzigen Spalt in das Leben der Mietmütter blicken läßt.
(2) In den Sozialen Grundsätzen unserer Kirche wird Reproduktionsmedizin nicht ausgeschlossen. Aber es heißt dort zu diesem Thema:
„In jedem Fall sollte die Anwendung von reproduktiven Alternativen im Einklang mit den höchsten ethischen Standards stehen, und Gesundheit und Wohlbefinden von Frauen und Kindern sollten die höchste Priorität haben.„
Ist diese Priorität im Falle der Ersatzmutterschaft gegeben?
(3) Weiterführende Infos sind HIER zu finden.
Bericht über eine Ukrainierin aus dem oben beschriebenen Buch S.250