Selbstbestimmungsgesetz

Neue Herausforderung ab November 2024: Mit welchem Namen soll ich sie/ihn rufen?

Kann ich zum biologischen Mann … einfach nun Frau … sagen?

Drei Artikel zu diesem Thema stehen beim GB zur Verfügung:

  1. Wie gehe ich mit neuen, staatlich verordneten Wahrheiten als Christ um? Es ist eine ganz neue Situation: Unser Reden und Denken ist in dieser Sache nicht mehr frei. 35 Jahre nach der Wende gibt es nun wieder zu akzeptierende „Wahrheiten“ – ansonsten kann eine empfindliche Strafe folgen.
  2. Wie gehe ich mit Menschen in meiner Familie oder meinem näheren Umfeld um, die Geschlecht und Name gewechselt haben? Kann hier Paulus weiterhelfen?
  3. Eine treffende Einordnung des neuen Gesetzes in die gesamtgesellschaftliche Lage findet sich in einem spannenden Artikel von Dr. Richard Kocher, einem katholischen Pfarrer.

Sorge im GB – Vorstand bereits bei der Verabschiedung des Gesetzes im Frühjahr 2024

Bereits während des Frühjahrstreffens vom GB-Vorstand in Braunfels wurde im Bundestag am 12.4. dieses Gesetz mit deutlicher Mehrheit entschieden. Wir haben unsere Trauer über diese Entscheidung vor Gott gebracht. und in knapper Aussprache die folgenden Positionen ausgedrückt:

Uns führt dieses Gesetz in große Sorge – um betroffene Menschen, besonders Jugendliche , die mit diesen Möglichkeiten (irreversible) Veränderungen an Körper, Hormonhaushalt und Seele vornehmen lassen können.

Dies ist nun ein neues Aufgabenfeld für uns Christen, uns um die verletzten Seelen derer zu kümmern, die diese Entscheidung bereuen – aber diejenigen seelsorgerlich zu betreuen, die mit ihrem Körper nicht einverstanden sind. Wir sehen es als Aufgabe (nicht nur von uns, sondern von der gesamten Gesellschaft, gerade Jugendliche in ihrer Identität zu bestärken, statt sie zu verunsichern.

Zudem haben wir ernsthafte Sorgen, dass Frauen in Schutzräumen (Garderoben, Saunen …) nicht mehr so sicher sind, wie sie sein sollten.

Dies ist erneut eine politische Entscheidung, wo gegen die Statements von Fachleuten und Frauenverbänden eine Ideologie durchgesetzt wurde. Es besteht auch die Gefahr, dass gegen den Willen der Eltern schwerwiegende medizinische Eingriffe geschehen können und diese in ihren Rechten beschnitten werden.

Der Vorstand sieht diese Abstimmung als eine falsche Entscheidung, wieder als eine weitere Entfernung vom Wort Gottes. Zudem wurden solche Gesetze in anderen Ländern bereits mit schlechten Erfahrungen teilweise zurückgenommen. Wir bitten Gott um die Gnade, seine Ordnungen unter uns Menschen wieder herzustellen. Zu diesen Ordnungen gehört auch, das eigene Geschlecht, wo immer möglich, als Gabe für den eigenen Lebensweg zu akzeptieren.

Neuere Meldungen dazu

  • 15.8.24: Die UNO hat dieses deutsche Gesetz massiver Kritik unterzogen!
  • 30.5.25: Das Bundesfamilienministerium fördert die Webseite „transjugend“, die von nur einer Seite her die jugendliche Selbstfindung beeinflussen möchte. Es kann beim Lesen der Inhalte von Jugendlichen, die Lösung ihrer speziellen Probleme darin bestehen, dass sie sich ins „richtige“ Geschlecht verwandeln. Die gefährlichen Auswirkungen der „Pubertätsblocke“-Medikamente werden nicht explizit dargestellt. Ein Blick auf diese Seite lohnt sich!