Der alte Spruch „Hineni“ bei quicklebendiger Gemeindefreizeit!

Ein kleiner Rückblick von Falk Drechsel

Das lange Wochenende vom 29.-31. Mai liegt nun schon eine Weile zurück. Doch wir wollen kurz
zurückblicken auf Tage, für die wir einfach nur dankbar sein können.

Unsere „Gemeindefreizeit @ home“
in Cranzahl war eine richtig gesegnete Zeit – geprägt von guter Gemeinschaft, offenen Gesprächen, viel
Freude und dem Erleben, dass Gott mitten unter uns ist.
Wir haben es ganz praktisch gespürt: „@ home“ ist eben mehr als ein Ort. Es ist das Miteinander, das
Teilen des Glaubens, das gemeinsame Unterwegssein.

Genau darin ist etwas gewachsen – ein starkes
Gefühl von Einheit. Nicht perfekt, aber echt. Nicht geschniegelt, sondern getragen von dem Wunsch,
gemeinsam auf Gott zu hören und ihm viel zuzutrauen.

Unser Thema „Hineni – Siehe, hier bin ich“ hat uns dabei begleitet. Dieses einfache „Hier bin ich“ – vor
Gott und auch voreinander – wurde an vielen Stellen lebendig. In Liedern, im Gebet, in Gesprächen, in
Zeugnissen und auch in ganz stillen Momenten.
Es ist dieses Sich-Gott-zur-Verfügung-Stellen, das nicht
laut sein muss, aber tief geht.

Ein besonders bewegender Moment war der Samstag: Wir durften bei sommerlichem Wetter die Taufe
von Hannah Kreher feiern. Und dann kam noch ein zweites Geschenk dazu – ganz unerwartet ließ sich
auch Franz Schubert taufen. Zu sehen, wie zwei Menschen ganz bewusst „Ja“ zu Jesus sagen und ihren
Weg mit ihm festmacht, berührt und stärkt den Glauben von uns allen.

Am Sonntag ging es genauso stark weiter: sechs Geschwister haben sich als Glieder in unsere Kirche
aufnehmen lassen

Wenn wir auf dieses Wochenende zurückschauen, bleibt mehr als nur eine schöne Erinnerung. Es bleibt
die leise Frage aus unserem Thema: „Hineni – bin ich bereit, Gott zu antworten: Hier bin ich?“. Vielleicht
nicht immer groß und mutig, aber im Kleinen, im Alltag, Schritt für Schritt.
Wir sind dankbar für alles, was wir erleben durften – und gespannt, wie Gott diesen Weg mit uns
weitergeht.